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Der Medusa Effekt: Von Unterus, Vulva und anderen Obzönitäten. Über die Darstellung weiblich gelesener Monster im Videospiel

Abstract

Weiblich gelesene Monster sind nicht einfach nur bloße Gegenstücke zu ihren männlichen Konterparts. Die Filmwissenschaftlerin Barbara Creed stellte in ihrer Auseinandersetzung mit Horrorfilmen fest, dass weiblich gelesene Monster gerade aufgrund ihres Geschlechts als solche dargestellt werden. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde anhand der Spiele Diablo 4, The Witcher 3 und Dante’s Inferno untersucht, welche Rolle weibliche Fertilität und Libido bei der visuellen und narrativen Konstruktion weiblich gelesener Monster im Videospiel spielen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei ihrer Darstellung weibliche reproduktive Fähigkeiten genutzt werden, um sie als eben dies zu brandmarken. Weibliche Fertilität und Libido erscheinen als monströse Abscheulichkeiten, die – wenn sie nicht reguliert werden – eine Bedrohung für die symbolische Ordnung darstellen.

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Kothen, Susanna: Der Medusa Effekt: Von Unterus, Vulva und anderen Obzönitäten. Über die Darstellung weiblich gelesener Monster im Videospiel. In: ffk Journal, Jg. (2026), Nr. 11, S. 45-58.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/24627
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