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Körper-Essen: Speisen und gustatorische Reize in der Pornografie

Abstract

Das Essen markiert einen Liminalbereich des Körpers, der seither in erotischen Praktiken und Darstellungen mitverhandelt wird. Wie Speisen und deren Geschmack in der Pornografie dargestellt werden, ist ein Teil dieser Verhandlung, deren sinnliche Erfahrbarkeit mit bestimmten Mitteln erzeugt, aber auch metaphorisiert wird. An verschiedenen Beispielen zeigt der Artikel, wie Geschmack und Textur des Essens mit wandelbaren Mitteln auf das Audiovisuelle transponiert werden. Dabei läuft die Gratwanderung an Sinnlichkeit und Sittlichkeit immer Gefahr, vom Lustvollen ins Ekelhafte zu kippen. Beide Pole dieser affektiven Intensität sind aber spätestens in der Onlineökonomie auch vermarktbar und zeigen unterschiedliche Modi der sinnlich-körperlichen Ansprache in der Pornografie.

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Hoffmann, Martin J.: Körper-Essen: Speisen und gustatorische Reize in der Pornografie. In: Navigationen - Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften, Jg. 25 (2025), Nr. 2, S. 133-145.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/24416
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