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Acht Finger digitaler Poetik

Abstract

1. Digitale Poesie erzielt ästhetischen Gewinn, insofern sie nicht nur in, sondern vor allem mit ihren ganz spezifischen Medien arbeitet - oder auch gegen sie. 2. Mit digitaler Poesie geschieht nichts radikal Neues. 3. Digitale Poesie ist nicht Verbesserung, Einlösung oder Übersetzung (post)moderner Schreibweisen. 4. Der Ort digitaler Poesie im Netz der Literaturen findet sich im Programm des literarischen Experiments. 5. Digitale Poesie präsentiert und exemplifiziert den Gebrauch von Sprachen bzw. Zeichensystemen in der Symbolmaschine Computer und in digitalen Netzwerken. 6. Digitale Poesie erweitert das Spektrum der poetischen Gestaltung von Raum und Zeit 7. Digitale Poesie veräußerlicht und veranschaulicht Technologie - auch Technologien des Selbst. 8. Digitale Poesie könnte Anregungen für das poetologische Gespräch liefern.

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Block, Friedrich W.: Acht Finger digitaler Poetik. In: Dichtung Digital. Journal für Kunst und Kultur digitaler Medien, Jg. 3 (2001-10-17), Nr. 6, S. 1-7. DOI: http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/17485.
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