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Making Scents’. Die niederen Sinne zwischen Multisensory Storming and Odorveillance

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Der Beitrag handelt von der Epistemologie der niederen, der sogenannten tierlichen Sinne und überführt dazu verstreute Einzelanwendungen in eine Systematik, die auf eine Naturalisierung der Interfaces abzielt. Im Zuge dessen finden das Olfaktorische, das Gustatorische und nicht zuletzt das Verzehrbare Berücksichtigung (edible interface) – versehen mit der Möglichkeit einer die Arten übergreifenden Kommunikation und Interaktion. Die Vorstellung von der möglichst universellen Teilhabe fußt auf Kategorien wie denen des Selbstverständlichen, des Intuitiven, des Instinktiven, des Außer- oder Vorsprachlichen, des Unterschwelligen und Nebenläufigen. Die unterschiedlichen Einsätze betreffen Wohnräume und Arbeitsumgebungen, die Organisation der Arbeit und die der individuellen Erinnerung. Was sich im Zuge der Multisensorik abzeichnet, ist mit dem allfälligen Ambientewerden eines Mediums die Gefahr der Überwachung – gekleidet in die Rede von der Odorveillance, die das Potenzial des Panoptismus vom Sehen löst (Foucault) und auf das Riechen überträgt.

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Rieger, Stefan: Making Scents’. Die niederen Sinne zwischen Multisensory Storming and Odorveillance. In: Navigationen - Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften, Jg. 25 (2025), Nr. 2, S. 37-54.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/24421
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