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„I be the Witch of the Wood”. Das Revival ökofeministischer Perspektiven am Beispiel der Filmhexen aus Robert Eggers' The Witch

Abstract

Im Zuge des Klimawandels hat der Ökofeminismus als theoretische Stoßrichtung erneut an Bedeutung gewonnen, die Kritik am Essenzialismus seiner Perspektiven wird in der Debatte zugunsten einer Revalorisierung weitestgehend relativiert. Innerhalb des vorliegenden Beitrags wird Robert Eggers' The Witch (2015) entlang seiner Darstellung von Natur und Weiblichkeit als feministische Ermächtigungsfantasie diskutiert. Die Analyse zeigt eine binär-gegenderte Struktur der filmischen Welt, welche sich als traditioneller Dualismus, der die Frau mit der Natur, und den Mann mit der Kultur(fähigkeit) assoziiert, lesen lässt. Aus einer ökofeministischen Perspektive erscheint der Film jedoch keine simple differenzfeministische Logik zu eröffnen, innerhalb welcher er etwa eine Überlegenheit von Frauen (bzw. Hexen) aufgrund ihrer Nähe zur Natur betont, sondern einen produktiven Ansatz des Essenzialismus, der kollektives Handeln zur Abwehr und Überwindung von menschengemachten Unterdrückungsverhältnissen fördert.

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Riepshoff, Nele: „I be the Witch of the Wood”. Das Revival ökofeministischer Perspektiven am Beispiel der Filmhexen aus Robert Eggers' The Witch. In: ffk Journal, Jg. (2026), Nr. 11, S. 17-29.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/24638
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