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Frauen hinter Koberfenster. Zwischen Freiheit und Gefangenschaft

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Das Paper untersucht die Sichtbarkeit von Frauen im privaten-öffentlichen Raum im Kontext der Fensterprostitution im Rotlichtviertel von Amsterdam und analysiert, wie Macht- und Überwachungsstrukturen nach Michel Foucault die Darstellung von Weiblichkeit prägen. Im Mittelpunkt steht das Koberfenster als zentrales architektonisches Element, das nicht nur die Sichtbarkeit von Frauen bestimmt, sondern auch ihre Körper und Gesten im öffentlichen Raum aktiv diszipliniert und normiert. Diese Machtausübung erfolgt nicht nur durch den männlichen Blick von Außen, sondern vor allem durch die Architektur des Bordells, in dem das Fenster als symbolisches Panoptikum wirkt und dessen Transparenz eine ständige Beobachtung ermöglicht.

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Bojcun, Laura: Frauen hinter Koberfenster. Zwischen Freiheit und Gefangenschaft. In: ffk Journal, Jg. (2026), Nr. 11, S. 74-85.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/24643
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