Article: Sexualität und Macht. Geschlechterverhältnisse als Ausdruck von Macht im Feld der ästhetischen Inszenierungsform von Intimität und Sexualität in populärkulturellen Serien
Author(s):
Abstract
Die Darstellung expliziter Sexualität im Film prägt kulturelle Vorstellungen von Geschlecht wesentlich mit, indem sie Ideen von zweigeschlechtlichen und stereotypen Geschlechterkonstruktionen der Bildtradition des Mainstream-Kinos fortschreibt. Die Autor_innen populärkultureller Serien, die sich vor allem an junge Zuseher_innen richten, bemühen sich darum, eine konkrete und visuelle Bildsprache für sexuelle Begegnungen zu finden. Der vorliegende Text vertritt die These, dass hierbei weiterhin geschlechtlich codierte Darstellungslogiken reproduziert werden, welche eine heteronormative Matrix sowie ein patriarchales Dispositiv aufrechterhalten. Diese Beobachtung wird zum Anlass genommen, die Szenen, in welchen sexuelle Handlungen dargeboten werden, auf ihre ästhetischen Formen hin zu untersuchen und sie in einen Kontext mit zeitgenössischen Sexualitätsdiskursen zu überführen.
As long as there is no further specification, the item is under the following license: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen
