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Kalkulierter Schrecken. Standardsituationen in der Alien-Filmreihe

Abstract

Die vier Alien-Filme sind jeder für sich Meilensteine des Science-Fiction-Kinos, mit denen sich die Filmwissenschaft intensiv beschäftigt hat. Diese Studie ergänzt den Forschungsstand um eine neue Methode, nämlich die Betrachtung der Filme anhand von Standardsituationen, und berücksichtigt zusätzlich AVP: Alien vs. Predator. Standardsituationen sind archetypische Sequenzen, die im Kino ständig neu komponiert und variiert werden und aus denen sich die dramaturgische Struktur eines Films zusammensetzt. Dieser Band beschäftigt sich mit vier exemplarischen Standardsituationen, die sich in jedem der fünf Alien-Filme wiederholen: gemeinsames Essen, Geburt, medizinische Untersuchung und finaler Zweikampf. Die Alien-Filme eignen sich gerade deshalb gut für diese Form der Untersuchung, weil sie alle von einem jeweils anderen Zeitgeist und Regisseur – Ridley Scott, James Cameron, David Fincher, Jean-Pierre Jeunet und Paul W. S. Anderson – geprägt sind, deren Motivik und Stil auf diese Weise entschlüsselt werden kann. Die Analyse der Inszenierung von Standardsituationen zeigt außerdem, wie der filmische Schrecken bewusst intendiert und kalkuliert wird.
Cuntz-Leng, Vera: Kalkulierter Schrecken. Standardsituationen in der Alien-Filmreihe. Remscheid: Gardez!-Verlag 2007.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/24212
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