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Text oder Grafik? Zur visuellen Wirklichkeitskonstruktion in der Wissenschaft

dc.contributor.editorHug, Theo
dc.contributor.editorKriwak, Andreas
dc.creatorHejl, Peter M.
dc.date.accessioned2023-08-24T13:18:31Z
dc.date.available2023-08-24T13:18:31Z
dc.date.issued2011
dc.description.abstractTexte und grafische Darstellungen sind in der Wissenschaft keineswegs inhaltlich neutrale Mittel, um Beobachtungen und Überlegungen zu dokumentieren und sie in der Diskussion mit Kollegen, Studenten oder der Öffentlichkeit zu verwenden. Schaut man auf unterschiedliche Disziplinen, teilweise gar auf einzelne Schulen innerhalb von Disziplinen, so fällt auf, dass in manchen Bereichen fast ausschließlich Texte verwendet werden. Daneben finden sich Fächer oder wissenschaftliche Schulen, deren Vertreter grafische Darstellungen als hilfreich oder gar unverzichtbar ansehen. Obwohl seit Jahrzehnten sowohl die interessierte Öffentlichkeit als auch einige Disziplinen darüber diskutieren, welche Bedeutung der Wahl unterschiedlicher Medien zukommt, scheinen diese Debatten doch nur einen geringen Einfluss auf die Medienpräferenzen in der Wissenschaft selber zu haben, selbst dann, wenn sie menschliche Wahrnehmung, Kommunikation oder gar Medien thematisiert. So findet man z.B. zahlreiche Arbeiten zum Einfluss von Gewaltdarstellungen im Fernsehen, die vollständig im Medium Text verbleiben oder umfangreiche Werke über soziale Systeme, deren Autoren stillschweigend annehmen, die Komplexität schriftlicher Darstellungen entspreche ihrem Gegenstand oder ihren theoretischen Überlegungen. Dieses Problem der medienspezifischen Beschränkungen und Möglichkeiten für die Darstellung von Gegenständen bzw. Prozessen sowie für die Präsentation theoretischer Argumente ist das Thema dieses Beitrages. Zunächst werde ich anhand einiger Beispiele aus den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften illustrieren, wie unterschiedlich Text bzw. Text mit bildlichen Darstellungen oder mit Grafik in verschiedenen Disziplinen verwendet wird. Dann skizziere ich die Bedeutung von Medien aus evolutionstheoretischer Sicht und gehe auf Sprache als ein Mittel der Wirklichkeitskonstruktion ein. Es folgen systematisierende Überlegungen sowie Beispiele zur Leistungsfähigkeit einerseits von Schrift und andererseits von bildlichen bzw. grafischen Darstellungen, um Wahrnehmungen bzw. wissenschaftliche Erklärungsangebote zu objektivieren. Den Abschluss bilden einige unbeantwortete Fragen für die Fortsetzung der Diskussion.de
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25969/mediarep/19840
dc.identifier.urihttps://mediarep.org/handle/doc/21052
dc.languagedeu
dc.publisherInnsbruck University Press
dc.publisher.placeInnsbruck
dc.relation.isPartOfisbn:978-3-902719-85-0
dc.rightsIn Copyrighten
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectgrafische Darstellungende
dc.subjectBildde
dc.subjectWirklichkeitskonstruktionde
dc.subject.ddcddc:300
dc.titleText oder Grafik? Zur visuellen Wirklichkeitskonstruktion in der Wissenschaftde
dc.typebookPart
dc.type.statuspublishedVersion
dspace.entity.typeBookParten
local.coverpage2023-08-24T15:43:44
local.source.booktitleVisuelle Kompetenz Beiträge des interfakultären Forums Innsbruck Media Studies
local.source.epage235
local.source.spage207

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Hug-Kriwak_2011_207-235_Hejl_.pdf
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