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Intersektionalität in der germanistischen Literatur- und Mediendidaktik. Ansätze, Forschungsdesiderate und Potenziale

Abstract

Als Forschungsgegenstand und Analyseperspektive findet Intersektionalität seit einigen Jahren Eingang in die germanistische Literatur- und Medienwissenschaft sowie -didaktik. Die didaktisch orientierten Ansätze zum unterrichtlichen Umgang mit ›Intersektionalität‹ sowohl auf Ebene der Texte und Medien als auch der Lernenden und Lehrenden sind jedoch noch wenig aufeinander bezogen und der Begriff wird in der Disziplin oft vage und immer wieder auch synonym zu den Begriffen ›Diversität‹ und ›Heterogenität‹ genutzt. Ziel des Beitrags ist es in einem ersten Schritt, das bis dato noch wenig ausdifferenzierte Forschungsfeld innerhalb der germanistischen Literatur- und Mediendidaktik zu systematisieren und Forschungsdesiderate zu benennen. Exemplarisch an einer Jugendfernsehserie als Bildungsgegenstand des Deutschunterrichts und Lernprodukten einer Deutschklasse, die sich im Rahmen ihres Literaturunterrichts mit der Fernsehserie befasst hat, werden in einem zweiten Schritt sowohl Potenziale als auch didaktische Wege eines intersektional ausgerichteten Literaturunterrichts im Fach Deutsch aufgezeigt.

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Henke, Ina; Kißling, Magdalena: Intersektionalität in der germanistischen Literatur- und Mediendidaktik. Ansätze, Forschungsdesiderate und Potenziale. In: Rein, Franziska;Lienau, Anna;Wilkening, Jan-Christian: Intersektionalität interdisziplinär: Bestandsaufnahme aus Bildung und Wissenschaft. Kiel: Universitätsverlag Kiel 2025, S. 141-159.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/24446
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