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Zwischen Raumzeit und Spielraum. Anmerkungen zu Bachtins Chronotopos als Kategorie filmischer Analyse

Abstract

Im Folgenden geht es um die Entwicklung einer analyse-orientierten Lesart des von Michail Bachtin formulierten Konzepts des Chronotopos. Nach der Einführung in die Grundidee des Chronotopos am Beispiel FORREST GUMP (1994) wird der Begriff als spezifischer ›Möglichkeitsraum‹ theoretisch konkretisiert und auf den Film MAGNOLIA (1999) angewandt. Ziel ist es dabei zum einen, den Begriff des Chronotopos im filmwissenschaftlichen Kontext zu modifizieren und ihn als alternative Analysekategorie zur Diegese und Narration einzuführen. Zum anderen soll über die theoretische Fundierung des Begriffs ein alternativer Zugang zu bestimmten Raumphänomenen im Film erreicht werden, die auf diese Weise in ihrer ästhetischen Qualität beschreib- und vergleichbar werden.

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Schmidt, Oliver: Zwischen Raumzeit und Spielraum. Anmerkungen zu Bachtins Chronotopos als Kategorie filmischer Analyse. In: Großmann, Stephanie;Klimczak, Peter: Medien – Texte – Kontexte. Marburg: Schüren 2010, S. 127-140.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/14540

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