Die medienwissenschaftlichen Einrichtungen der Bauhaus-Universität Weimar, zu denen das IKKM seit 2008 zählt, haben die Frage nach dem Verhältnis von Medien und Geschichte bereits seit Jahren schwerpunktmäßig untersucht. Sie besetzen damit einen wichtigen Platz im Kreis der historisch orientierten Medienwissenschaften, die in den letzten Jahren auch in andere kultur- und geisteswissenschaftliche Disziplinen ausstrahlte. Seit längerem ist diese Entwicklung auch in den USA auf Interesse gestoßen. Gleichzeitig wurden dort in unterschiedlichen Disziplinen neue medienhistorische Ansätze erprobt und entwickelt. Die Tagung versucht nun mit zwei herausragenden amerikanischen Universitäten diese gemeinsamen Forschungen zusammen zu denken.

Die Jahrestagung des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar fand erstmals im Ausland statt. Vom 24. bis 26. März 2011 tagte das IKKM in New York gemeinsam mit den renommierten Universitäten Princeton und Columbia unter dem Titel »Media Histories. Epistemology, Materiality, Temporality«. In zehn hochkarätigen Vorträgen, einer Keynote Lecture und einer Evening Lecture haben die drei Institutionen neueste Entwicklungen und Tendenzen im Bereich der Mediengeschichte ausgelotet.