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dc.contributor.editorGesellschaft für Medienwissenschaft
dc.date.accessioned2018-09-24T13:47:33Z
dc.date.available2018-09-24T13:47:33Z
dc.date.issued2010
dc.identifier.urihttps://mediarep.org/handle/doc/2671
dc.description.abstractMedien zeichnen auf – sie generieren und codieren Daten, machen sie verfügbar für ästhetische Prozesse wie für Prozeduren des Wissens. Aufzeichnen ist ein basaler Vorgang analoger und digitaler Medien, der eine Vielzahl von Verfahren umfasst: So sind die Grafien von Licht, Bewegung, Ton in die Bezeichnung der Medien Fotografie, Kinematografie, Phonografie eingegangen. Sie verweisen auf Prozess und Resultat des Aufzeichnens gleichermaßen. In diesem ›Und‹ liegt eine ganze Epistemologie des Medialen begründet: Es umreißt das Vorläufige und Unwägbare, das Zusammenwirken von Intentionalität und Zufall, das jedem Aufzeichnen innewohnt. Dies provoziert nicht zuletzt Fragen danach, was sich wie eigentlich aufzeichnet. Was genau passiert im Prozess des Aufzeichnens? Inwieweit ist er kontrollierbar? Welche Verfahren, Gesten und Rhetoriken des Aufzeichnens bestimmen das Feld des Medialen? Welches Gewicht können Medientechniken dabei für sich beanspruchen? Und inwieweit hängt die Wertschätzung eines Mediums von seinem Vermögen ab, etwas aufzeichnen zu können? Gleichzeitig sind an das Aufzeichnen enorme Versprechen gekoppelt: auf einen Zugang zur Wirklichkeit, auf eine neue Sicht der Welt, auf Möglichkeiten, dem Vergessen zu entgehen. Diesen Überlegungen gehen die Beiträge des Schwerpunkts nach. Insgesamt umfassen sie eine historische Spanne von den Gründerjahren der Fotografie bis zu heutigen Aufzeichnungspraktiken. Die verschiedenen Orte und Zeiten, die die einzelnen Beiträge aufsuchen, entwerfen en passant eine Mediengeschichte der Aufzeichnung, die das Nebeneinander und Zueinander verschiedener Techniken und Praktiken dokumentiert. Allen Beiträgen ist gemeinsam, dass sie ihr Augenmerk auf den Akt des Aufzeichnens richten. Außerdem nehmen sie die institutionellen Bedingungen in den Blick und die Widerstände, die sich sowohl aus dem Aufzuzeichnenden als auch den Apparaten und Techniken ergeben, mit denen aufgezeichnet werden soll. Diese drei Aspekte – Prozesshaftigkeit, Widerständigkeit und institutionelle Rahmung – konturieren das spezifisch medienwissenschaftliche Interesse, das die einzelnen Beiträgeden verschiedenen Aufzeichnungspraktiken und ihren Resultaten entgegenbringen.de
dc.languagedeu
dc.publisherAkademie Verlag
dc.relation.ispartofseriesZeitschrift für Medienwissenschaft
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectMedienwissenschaftde
dc.subjectAufzeichnungde
dc.subject.ddcddc:302.23
dc.titleZeitschrift für Medienwissenschaft. Heft 3: Aufzeichnende
dc.typePeriodicalPart
dcterms.bibliographicCitationGesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.): Zeitschrift für Medienwissenschaft. Heft 3: Aufzeichnen (2/2010). DOI: http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/2404
dc.type.statuspublishedVersion
local.source.issue2
local.source.volume2
dc.identifier.doi10.25969/mediarep/2404
dc.relation.isPartOfissn:1869-1722
local.coverpage2019-08-26T16:46:03


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