Sammelbandbeitrag: UNDERSTANDING MEDIA heute: McLuhans techno-ökologische Renaissance
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Zusammenfassung
In den 1960er Jahren kommt es in der
Medientheorie McLuhans sowie in Kunst
und Performance zu einer Verumweltlichung
von Medien, die ein elektrisiertes
Sein als holistisches und drogenartig
bewusstseinserweiterndes be-in in medientechnischen
environments verspricht. Findet
sich dieses Erbe McLuhans und die mit ihm
einhergehende Faszinationsgeschichte eines
resonanten be-in heutzutage in techno-ökologischen
Theorien sowie in der Psytrance
der Goa-Festival-Szene wieder? Es steht in
Frage, welche Bedeutung und welche Konsequenzen
die Faszinationsgeschichte des
be-in für den Umgang mit zeitgenössischen
technologischen Umwelten in ubiquitären
und selbst organisierten digitalen Infrastrukturen hat, die vor allem von der
Verarbeitung von Daten z.B. von menschlichen
Agierenden „leben“. Könnte die
Faszination dazu beitragen, politische und
ökonomische Machenschaften zu übersehen
und wider besseres Wissen zu Daten-
Regimen an technologischen environments
zu partizipieren und diese zu unterhalten?

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