Die Cologne Media Lectures stellen das zentrale Format der Arbeit im Zentrum für Medienwissenschaften und Moderneforschung an der Universität zu Köln dar. Das Zentrum spricht, verbunden durch ein gemeinsames Thema, pro Semester drei Einladungen an international anerkannte Gastwissenschaftler*innen aus, deren Arbeitsgebiete an die bestehenden interdisziplinären Strukturen und die medienwissenschaftliche Forschungsfragen der Philosophischen Fakultät anknüpfen. Diese Gastwissenschaftler*innen besuchen die Fakultät und diskutieren Fragen und Anliegen ihrer gegenwärtigen Forschung in Workshops, Gesprächen und Vorträgen, die sich, je nach Einzelformat, an den Kreis interessierter Kollegen, Doktoranden, Studierende höherer Fachsemester und an die allgemeine universitäre Öffentlichkeit richten. Mit der Durchführung der Cologne Media Lectures verfolgt das Zentrum drei strategische Ziele:

  • Die Cologne Media Lectures sollen wirksam werden als Ort, an dem eine fachübergreifende Verständigung über Inhalte und Ziele aktueller medienwissenschaftlicher und modernetheoretischer Forschung stattfindet, die hier formulierten Absichten mit Leben gefüllt werden und ein kommunikativer Anlass für ihre Fortentwicklung gelegt wird.
  • Indem die Cologne Media Lectures über Workshops und Seminare einen unmittelbaren Beitrag zur Graduiertenausbildung leisten, wird dieser Bereich insgesamt signifikant verbessert.
  • Die Cologne Media Lectures verbessern die nationale und internationale Sichtbarkeit der Kölner Medienwissenschaft. Sie stehen als wiedererkennbare Marke für das spezifische Profil der Fakultät, stärkt die hier stattfindende Forschung und Lehre und verhilft ihr zu größerer Wirkung.
Die Veranstaltungsreihe bietet damit explizit mehr als eine Folge lose verbundener Gastvorträge. Durch die Verankerung der Cologne Media Lectures innerhalb aller Arbeitsbereiche des Zentrums leisten die Einzelveranstaltungen einen unmittelbaren Beitrag zur Stärkung der vorhandenen interdisziplinären Strukturen im Bereich der Medienwissenschaft an der Fakultät.

ZUR WEBSITE

Burcu Dogramaci:

Eine neue Kartierung: Kunstgeschichte im Horizont von Migration und Flucht. (Cologne Media Lectures, 47)

Rolf Elberfeld:

Philosophieren in einer globalisierten Welt. (Cologne Media Lectures, 45)

Hans Peter Hoffmann:

Über das Eigene, das Fremde und die Ähnlichkeiten. (Cologne Media Lectures, 43)

Morag J. Grant:

Vertont, vermittelt, verstellt: Der Krieg und die Musik. (Cologne Media Lectures, 41)

Stefan Werning:

(Computer) games and contemporary perceptions of military conflicts. (Cologne Media Lectures, 39)

Franziska Brons:

Unter Druck: Medien am Meeresgrund. (Cologne Media Lectures, 38)

Sven Dupré:

The Materiality of Renaissance Perspective. (Cologne Media Lectures, 37)

Peter Geimer:

Die Bildmedien der Geschichte. (Cologne Media Lectures, 36)

James Mussell:

Print Presence in the Electrical Age: Oliver Lodge, Media and Materiality. (Cologne Media Lectures, 35)

Natalie Binczek:

Akustische Textualität. Die audiomedialen Formate der Literatur. (Cologne Media Lectures, 34)

Jörgen Schäfer:

Die Akte des Lesens. Literatur in digitalen Medien. (Cologne Media Lectures, 33)

Dieter Mersch:

Das mediale Als. Für einen epistemologischen Medienbegriff. (Cologne Media Lectures, 32)

Manfred Weinberg:

Prager Zwischenräume und/bei Franz Kafka. (Cologne Media Lectures, 31)

Peter Ludes:

Audiovisuelle Schlüsselnarrative und Infrastrukturen der Verschleierung. (Cologne Media Lectures, 30)

Gabriele Schabacher:

Er-Fahren. Zur Ästhetik der Transportstörung. (Cologne Media Lectures, 29)

George Revill:

Technology, travel, communications and critical phenomenology. (Cologne Media Lectures, 28)

Henning Schmidgen:

Das Spektatorium. Über Bewegungs-Bilder des bloßen Lebens. (Cologne Media Lectures, 27)

Bernd Stiegler:

Strategischer Realismus. Arthur Conan Doyle und die Photographie. (Cologne Media Lectures, 26)

Ute Holl:

Mathematische Theorien und ästhetische Praktiken. (Cologne Media Lectures, 25)

Stephan Günzel:

Sehenhandeln - Bewegung im Computerspielbild. (Cologne Media Lectures, 24)

Joachim Paech:

Bild und Bewegung - kinematographisch und digital. (Cologne Media Lectures, 23)

Antoine Hennion:

Bodies, practices, objects. Pragmatics of attachment. (Cologne Media Lectures, 22)

Steven Shaviro:

Post-Continuity and Post-Irony: The New Audiovisual Regime. (Cologne Media Lectures, 19)

Iain Hamilton Grant:

Romanticism and Ontological Suprematism. (Cologne Media Lectures, 18)

Christoph Ribbat:

Thump. Thump. Thump. Swish. Basketball’s Media History. (Cologne Media Lectures, 17)

Sigrid Merx:

The World as Stage: From Metaphor to Reality. (Cologne Media Lectures, 16)

Emma Smith:

Shakespeare and London 2012. (Cologne Media Lectures, 15)

Tracy C. Davis:

Performance Study, à la 1854-63. (Cologne Media Lectures, 14)

Thomas Y. Levin:

Datamoshing as Syntactic Form. (Cologne Media Lectures, 13)

Mark Seltzer:

The Official World. (Cologne Media Lectures, 12)

Catherine Bertho Lavenir:

“Really? The Bike is not a Medium?” Return to a Mediological Question. (Cologne Media Lectures, 11)

Claus Pias:

Was waren Medienwissenschaften?. (Cologne Media Lectures, 10)

Tom Conley:

A Map in a Movie. (Cologne Media Lectures, 9)

Walter Seitter:

Menschenfassung Container. Zur Architekturgeschichte eines neuen Mediums. (Cologne Media Lectures, 7)

Régis Debray:

Für eine mediologische Annäherung an den Terrorismus. (Cologne Media Lectures, 6)

Lorenz Engell:

Verteilte Kreativität: Über die Entstehung einer Filmszene im Film. (Cologne Media Lectures, 5)

Bryan Reynolds:

Theater: Electric Subjectivity, Emulative Authority. (Cologne Media Lectures, 4)

Jay David Bolter:

Die aktuelle Medienkultur und die Avantgarde als Lebenspraxis. (Cologne Media Lectures, 3)

Mitchell Schwarzer:

Travels in Outer Place. (Cologne Media Lectures, 2)

Marc Augé:

Anthropologie de la mobilité. (Cologne Media Lectures, 1)