Traumspiele Künstlerische Animationsfilme der Bundesrepublik: Die fünfziger Jahre FilmDokument 46, Kino Arsenal, 27. Juni 2002 In Zusammenarbeit mit den Freunden der Deutschen Kinemathek, Berlin, und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin Einführung: Jeanpaul Goergen Um 1960 entstehen in der Bundesrepublik verstärkt Autorenfilme auch im Bereich des Animationsfilms. Surreale Traumwelten und abstrakte Farb- und Lichtspiele sind zwei wichtige Merkmale dieser Filme. Formexperimente gehen einher mit der Suche nach neuen Inhalten jenseits wirtschaftlicher Überle- gungen. Diese Filme wurden zumeist auf eigene Kosten und eigenes Risiko hergestellt: Ihre Verbreitung über das Vorprogramm der Kinos dürfte eher ge- ring gewesen sein. Es waren zwar nur wenige Filme, die sich auf die freie Bahn des Experimentierens begaben - genug aber, um sie als Korpus mit mar- kanten Gemeinsamkeiten und deutlichen Entwicklungslinien wahrzunehmen. Vom Mainstream der Animationsfilme heben sie sich klar ab.. In den fünfziger Jahren kann man von einer wirtschaftlich gedeihenden Trickfilm-Landschaft ausgehen - ein kleines Trickfilm-Wunder, nach den Ein- schränkungen der Kriegsjahre, möglicherweise begünstigt durch die Ausbil- dung und Schulung zahlreicher Zeichner bei der Deutschen Zeichenfilm GmbH. Lebendig war der Animationsfilm in der Produktwerbung, insbesonde- re in jenen kurzen Werbefilmen, die im Kino-Vorprogramm liefen. Hans Fi- scherkoesen - der schon seit den zwanziger Jahren den animierten Werbefilm ästhetisch mitbestimmte - dominierte auch in den fünfziger Jahren die Wer- befilm-Landschaft. Viele kleine und mittlere Trickfilmstudios teilten sich den Markt auf: Das eine stellte vor allem sogenannte Informationsfilme her, die für die soziale Marktwirtschaft, die Sparkassen oder die Bundesbahn warben, ein anderes spezialisierte sich auf Trickfilme, die für den Verteidigungsgedanken warben. Auch Wahlpropagandafilme wurden noch in Tricktechnik hergestellt, Unter- richtsfilme für Schulen aller Art, ja auch für Fahrschulen. Diese breitgefächer- te Produktionslandschaft ist noch zu erforschen, ebenso wie das Profil der einzelnen Studios. Nicht vergessen sei der große Bereich des Kinderfilms: Hier sind insbesonde- re die Puppentrickfilme der Gebrüder Diehl zu nennen, deren „Mecki-Figur” als einzige Trickfilmfigur wirklich populär wurde und zum Sinnbild der fünf- ziger Jahre avancierte. Erwähnt sei auch der Versuch, 1949/50 unter der Zei- chenfilm-Regie von Gerhard Fieber einen abendfüllenden Animationsfilm her- Traumspiele Künstlerische Animationsfilme der Bundesrepublik: Die fünfziger Jahre FilmDokument 46, Kino Arsenal, 27. Juni 2002 In Zusammenarbeit mit den Freunden der Deutschen Kinemathek, Berlin, und dem Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin Einführung: Jeanpaul Goergen Um 1960 entstehen in der Bundesrepublik verstärkt Autorenfilme auch im Bereich des Animationsfilms. Surreale Traumwelten und abstrakte Farb- und Lichtspiele sind zwei wichtige Merkmale dieser Filme. Formexperimente gehen einher mit der Suche nach neuen Inhalten jenseits wirtschaftlicher Überle- gungen. Diese Filme wurden zumeist auf eigene Kosten und eigenes Risiko hergestellt: Ihre Verbreitung über das Vorprogramm der Kinos dürfte eher ge- ring gewesen sein. Es waren zwar nur wenige Filme, die sich auf die freie Bahn des Experimentierens begaben - genug aber, um sie als Korpus mit mar- kanten Gemeinsamkeiten und deutlichen Entwicklungslinien wahrzunehmen. Vom Mainstream der Animationsfilme heben sie sich klar ab.. In den fünfziger Jahren kann man von einer wirtschaftlich gedeihenden Trickfilm-Landschaft ausgehen - ein kleines Trickfilm-Wunder, nach den Ein- schränkungen der Kriegsjahre, möglicherweise begünstigt durch die Ausbil- dung und Schulung zahlreicher Zeichner bei der Deutschen Zeichenfilm GmbH. Lebendig war der Animationsfilm in der Produktwerbung, insbesonde- re in jenen kurzen Werbefilmen, die im Kino-Vorprogramm liefen. Hans Fi- scherkoesen - der schon seit den zwanziger Jahren den animierten Werbefilm ästhetisch mitbestimmte - dominierte auch in den fünfziger Jahren die Wer- befilm-Landschaft. Viele kleine und mittlere Trickfilmstudios teilten sich den Markt auf: Das eine stellte vor allem sogenannte Informationsfilme her, die fiir die soziale Marktwirtschaft, die Sparkassen oder die Bundesbahn warben, ein anderes spezialisierte sich auf Trickfilme, die für den Verteidigungsgedanken warben. Auch Wahlpropagandafilme wurden noch in Tricktechnik hergestellt, Unter- richtsfilme für Schulen aller Art, ja auch für Fahrschulen. Diese breitgefächer- te Produktionslandschaft ist noch zu erforschen, ebenso wie das Profil der einzelnen Studios. Nicht vergessen sei der große Bereich des Kinderfilms: Hier sind insbesonde- re die Puppentrickfilme der Gebrüder Diehl zu nennen, deren „Mecki-Figur” als einzige Trickfilmfigur wirklich populär wurde und zum Sinnbild der fünf- ziger Jahre avancierte. Erwähnt sei auch der Versuch, 1949/50 unter der Zei- chenfilm-Regie von Gerhard Fieber einen abendfüllenden Animationsfilm her- zustellen: Tobias Knopp, Abenteuer eines Junggesellen nach Wilhelm Busch. In schwarz-weiß und einer behäbigen Animation ausgeführt, hatte er gegen den kurze Zeit später auch in der Bundesrepublik gestarteten Farbfilm Schneewitt- chen und die sieben Zwerge von Walt Disney (1937) keine Chance. (Vgl. FILM- BLATT 6, S. 17-19) Es gab somit in den fünfziger Jahren in der BRD im Bereich des Animations- films eine Konzentration auf den Werbe- und Informationsfilm einerseits, auf den Kinderfilm andererseits. Die wichtigsten Künstler waren bereits in den dreißiger, teilweise sogar schon in den zwanziger Jahren im Trickfilm-Ge- schäft. Man kann durchaus von einer ästhetischen und stilistischen Konti- nuität ausgehen. Kontinuität auch im Ökonomischen: viele kleine mittelständische Betriebe mit kleinen Gewinnen - so konnten keine größeren Studios, geschweige denn eine leistungsfähige Trickfilm-Industrie entstehen. Dies hatte Goebbels ver- sucht, als er mitten im Zweiten Weltkrieg, im Juni 1941, die Deutsche Zei- chenfilm GmbH gründete, die nichts geringeres bezweckte, als nach einem anspruchsvollen Zehnjahresplan 1950/51 den ersten abendfüllenden Zeichen- trickfilm vorzulegen. „Durch seine Banalität (eine Ausnahme bildet der Münchner Herbert Seggel- ke und einige andere) hat der deutsche Trickfilm seine echten Talente ent- mutigt, jene Plastiker und Erfinder, die zu einer anderen Zeit so zahlreich waren.”! Das schreibt Denys Chevalier 1963 - und um diese Ausnahmen geht es hier: Einzelgänger, deren abstrakte Animationsfilme häufig in einen Kul- turfilm-Kontext eingebettet sind. So wird das Experiment durch den populär- wissenschaftlichen, didaktischen Gestus des Kulturfilms legitimiert, gleich- zeitig aber auch entschärft. 1952 entdeckt der Maler Georg Engler den Animationsfilm: Sein Traum in Tusche reflektiert die Suche des Künstlers nach neuen Formen, auch um die Schrecken des Krieges zu verarbeiten. „Ein Maler versucht, den Film für sich als neues Gestaltungsmittel zu entdecken. Sein erster zaghafter Versuch ist aufregend wie eine erste Liebe - mit denselben Fehlern.” (Vorspann) Der Wundertisch (1954) von Herbert Seggelke (13.6.1905, Hannover - 10.7.1990, Düsseldorf) ist ein Kulturfilm über die Arbeit der Cutterin am Schneidetisch, der in einen abstrakten Animationsfilm Strich Punkt Ballett mündet. Die Arbeitszeichen der Cutter machen sich selbstständig, beginnen zu tanzen: Ein absoluter Film, der auch als Auskoppelung vertrieben wurde. In Eine Melodie - vier Maler (1955, Regie: Herbert Seggelke) stellen Jean Cocteau, Gino Severini, Ernst Wilhelm Nay und Hans Emi nach einer Polonai- se von Johann Sebastian Bach kurze abstrakte Trickfilme „mit Pinsel, Farb- stift und Stanze“ her. Jean Cocteau kommentiert diese Fiime ohne Kamera. Das abstrakte Filmexperiment Die Geburt des Lichts (1957) von Franz Schömbs knüpft an die Farbspiele der Filmavantgardisten der zwanziger Jahre zustellen: Tobias Knopp, Abenteuer eines Junggesellen nach Wilhelm Busch. In schwarz-weiß und einer behäbigen Animation ausgeführt, hatte er gegen den kurze Zeit später auch in der Bundesrepublik gestarteten Farbfilm Schneewitt- chen und die sieben Zwerge von Walt Disney (1937) keine Chance. (Vgl. FILM- BLATT 6, S. 17-19) Es gab somit in den fünfziger Jahren in der BRD im Bereich des Animations- films eine Konzentration auf den Werbe- und Informationsfilm einerseits, auf den Kinderfilm andererseits. Die wichtigsten Künstler waren bereits in den dreißiger, teilweise sogar schon in den zwanziger Jahren im Trickfilm-Ge- schäft. Man kann durchaus von einer ästhetischen und stilistischen Konti- nuität ausgehen. Kontinuität auch im Ökonomischen: viele kleine mittelständische Betriebe mit kleinen Gewinnen - so konnten keine größeren Studios, geschweige denn eine leistungsfähige Trickfilm-Industrie entstehen. Dies hatte Goebbels ver- sucht, als er mitten im Zweiten Weltkrieg, im Juni 1941, die Deutsche Zei- chenfilm GmbH gründete, die nichts geringeres bezweckte, als nach einem anspruchsvollen Zehnjahresplan 1950/51 den ersten abendfüllenden Zeichen- trickfilm vorzulegen. „Durch seine Banalität (eine Ausnahme bildet der Münchner Herbert Seggel- ke und einige andere) hat der deutsche Trickfilm seine echten Talente ent- mutigt, jene Plastiker und Erfinder, die zu einer anderen Zeit so zahlreich waren.”! Das schreibt Denys Chevalier 1963 - und um diese Ausnahmen geht es hier: Einzelgänger, deren abstrakte Animationsfilme häufig in einen Kul- turfilm-Kontext eingebettet sind. So wird das Experiment durch den populär- wissenschaftlichen, didaktischen Gestus des Kulturfilms legitimiert, gleich- zeitig aber auch entschärft. 1952 entdeckt der Maler Georg Engler den Animationsfilm: Sein Traum in Tusche reflektiert die Suche des Künstlers nach neuen Formen, auch um die Schrecken des Krieges zu verarbeiten. „Ein Maler versucht, den Film für sich als neues Gestaltungsmittel zu entdecken. Sein erster zaghafter Versuch ist aufregend wie eine erste Liebe - mit denselben Fehlern.” (Vorspann) Der Wundertisch (1954) von Herbert Seggelke (13.6.1905, Hannover - 10.7.1990, Düsseldorf) ist ein Kulturfilm über die Arbeit der Cutterin am Schneidetisch, der in einen abstrakten Animationsfilm Strich Punkt Ballett mündet. Die Arbeitszeichen der Cutter machen sich selbstständig, beginnen zu tanzen: Ein absoluter Film, der auch als Auskoppelung vertrieben wurde. In Eine Melodie - vier Maler (1955, Regie: Herbert Seggelke) stellen Jean Cocteau, Gino Severini, Ernst Wilhelm Nay und Hans Erni nach einer Polonai- se von Johann Sebastian Bach kurze abstrakte Trickfilme „mit Pinsel, Farb- stift und Stanze” her. Jean Cocteau kommentiert diese Fiime ohne Kamera. Das abstrakte Filmexperiment Die Geburt des Lichts (1957) von Franz Schömbs knüpft an die Farbspiele der Filmavantgardisten der zwanziger Jahre wie Walter Ruttmann und Oskar Fischinger an. Schömbs „Integrator”, ein selbstentwickelter ‚mobiler‘ Tricktisch, ermöglicht Farbspiele, die sowohl durch ihren Formenreichtum als auch durch ihre Tiefe und Trennschärfe überraschen. Der bereits seit den zwanziger Jahren aktive Filmmusiker Marc Roland begleitet mit einem „Electroniumorchester”. Eine kurze Dokumentati- on erklärt die Funktionsweise des „Integrators”, Die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden zeichnete den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll” aus: „Der Film von Franz Schömbs Die Geburt des Lichts darf zu den besten ‚abstrakten‘ Filmen deutscher Herkunft gerechnet werden. Die Vielschichtigkeit der Bewegungen, die vorzügliche Abstimmung der ge- brochenen Farben und die überzeugende dramaturgische Steigerung in den Farb- und Helligkeitsgraden verbindet sich mit der musikalischen Komponen- te zu einer überzeugenden und geschlossenen formalen Einheit. Überdies er- öffnet dieser Film durch sein offenbar höchst eigenartiges bildtechnisches Verfahren einen neuen Weg für die ‚reine‘ Bildkomposition.”? Traumspiel an Fäden (1959) ist kein Trickfilm, sondern die Dokumentation abstrakt-surrealer Szenen der Düsseldorfer Marionettenbühne „Die Klappe“, ausgeführt von skelettartigen Figuren: In Anlage und Duktus ist er eng mit den ausgewählten Animationsfilmen verwandt. Am Multiplan-Tricktisch entstand 1959 Die Purpurlinie von Flo Nordhoff, der in Cinemascope und Eastman Color eine surreale Landschaft entwickelt, in der allegorische Formungen sittliche Haltungen wie Hochmut, Habgier und Sehnsucht vorstellen. „Der Film gibt zunächst in einer kurzen Exposition eine Art von Verständnisschema, worin die drei Tugendhaltungen erklärt wer- den: Der Hochmut steht als Symbol für die Dummheit, die Habgier für das Böse und die Sehnsucht für das Gute. Der Film zeigt sodann in einem phan- tasiereichen Formen- und Farbenspiel das Gegeneinander und Miteinander dieser drei sittlichen Haltungen. In kongenialer Weise ist die vorwiegend ab- strakte Bildfolge mit symphonischem Jazz verbunden, wobei Bild und Musik eine interessante Rhythmik ergeben. Auch die Elemente der Natur und die Jahreszeiten sind in symbolhafter Verkürzung in das witzige und tempera- mentvolle Bildgeschehen einbezogen. Erfreulich ist weiter, dass die Breitwand hier einmal dramaturgisch sinnvoll angewendet wurde,” Reinold E. Thiel da- gegen fand den „ambitionöse[n] Symbolismus (...) nur schwer zu ertragen” und kritisierte den Film als „scheinavantgardistisch“.* Möglicherweise als Re- aktion auf diese Kritik verzichtete die englische Fassung (The Purpleline, ebenfalls im Bundesarchiv-Filmarchiv) auf die Eingangsszene und ließ die Handlung stattdessen als Traum des Zeichners erscheinen. Mit Figuren aus Draht, Glasstückchen und alten Schrauben arbeitet der Films’ herz Das Knalleidoskop (1959) von Herbert Hunger und Hans-Jürgen Priebe. Sie verzichten auf eine lineare Handlungsführung und bringen statt- dessen locker gereihte, assoziativ verspielte Sequenzen, die sich wie improvi- wie Walter Ruttmann und Oskar Fischinger an. Schömbs „Integrator”, ein selbstentwickelter ‚mobiler‘ Tricktisch, ermöglicht Farbspiele, die sowohl durch ihren Formenreichtum als auch durch ihre Tiefe und Trennschärfe überraschen. Der bereits seit den zwanziger Jahren aktive Filmmusiker Marc Roland begleitet mit einem „Electroniumorchester“. Eine kurze Dokumentati- on erklärt die Funktionsweise des „Integrators”, Die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden zeichnete den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll” aus: „Der Film von Franz Schömbs Die Geburt des Lichts darf zu den besten ‚abstrakten‘ Filmen deutscher Herkunft gerechnet werden. Die Vielschichtigkeit der Bewegungen, die vorzügliche Abstimmung der ge- brochenen Farben und die überzeugende dramaturgische Steigerung in den Farb- und Helligkeitsgraden verbindet sich mit der musikalischen Komponen- te zu einer überzeugenden und aeschlossenen formalen Einheit. Überdies er- öffnet dieser Film durch sein offenbar höchst eigenartiges bildtechnisches Verfahren einen neuen Weg für die ‚reine‘ Bildkomposition.“? Traumspiel an Fäden (1959) ist kein Trickfilm, sondern die Dokumentation abstrakt-surrealer Szenen der Düsseldorfer Marionettenbühne „Die Klappe“, ausgeführt von skelettartigen Figuren: In Anlage und Duktus ist er eng mit den ausgewählten Animationsfilmen verwandt. Am Multiplan-Tricktisch entstand 1959 Die Purpurlinie von Flo Nordhoff, der in Cinemascope und Eastman Color eine surreale Landschaft entwickelt, in der allegorische Formungen sittliche Haltungen wie Hochmut, Habgier und Sehnsucht vorstellen. „Der Film gibt zunächst in einer kurzen Exposition eine Art von Verständnisschema, worin die drei Tugendhaltungen erklärt wer- den: Der Hochmut steht als Symbol für die Dummheit, die Habgier für das Böse und die Sehnsucht für das Gute. Der Film zeigt sodann in einem phan- tasiereichen Formen- und Farbenspiel das Gegeneinander und Miteinander dieser drei sittlichen Haltungen. In kongenialer Weise ist die vorwiegend ab- strakte Bildfolge mit symphonischem Jazz verbunden, wobei Bild und Musik eine interessante Rhythmik ergeben. Auch die Elemente der Natur und die Jahreszeiten sind in symbolhafter Verkürzung in das witzige und tempera- mentvolle Bildgeschehen einbezogen. Erfreulich ist weiter, dass die Breitwand hier einmal dramaturgisch sinnvoll angewendet wurde,“ Reinold E. Thiel da- gegen fand den „ambitionöse[n] Symbolismus (...) nur schwer zu ertragen“ und kritisierte den Film als „scheinavantgardistisch”.* Möglicherweise als Re- aktion auf diese Kritik verzichtete die englische Fassung (The Purpleline, ebenfalls im Bundesarchiv-Filmarchiv) auf die Eingangsszene und ließ die Handlung stattdessen als Traum des Zeichners erscheinen. Mit Figuren aus Draht, Glasstückchen und alten Schrauben arbeitet der Films’ herz Das Knalleidoskop (1959) von Herbert Hunger und Hans-Jürgen Priebe. Sie verzichten auf eine lineare Handlungsführung und bringen statt- dessen locker gereihte, assoziativ verspielte Sequenzen, die sich wie improvi- sierte Jazzetüden zeigen: Vorstellen wollen sie aber nichts. Knalleidoskop ist einer der ersten Animationsfilme der BRD, der auch im Ausland wahrgenom- men wird. Mit dem satirischen Porträt der zu Wohlstand gelangten Bundesrepublik Die Gartenzwerge (1961) beginnt im Animationsfilm der Bundesrepublik eine neue Epoche: Der Trickfilm greift ein in die gesellschaftlichen Auseinander- setzungen, bezieht Position. „Die legendär tüchtigen Heinzelmännchen schuften sich aus totalem Zusammenbruch zum Wohlleben der Gartenzwerge empor, bis sie nur noch groteske Standbilder ihrer selbst sind.” Ein Traum in Tusche Produktion: Rolf Engler Filme, München, 1952 / Regie: Rolf Engler / Musik: Georg Engler Credits laut Vorspann: „Ein Maler versucht, den Film für sich als neues Gestaltungsmittel zu entdecken. Sein erster zaghafter Versuch ist aufregend wie eine erste Liebe - mit den- selben Fehlern. / Ein Traum in Tusche. Gemalt und gemacht: Rolf Engler. Komponiert und gespielt: Georg Engler. Ein Rolf Engler Film, Geiselgasteig“ Format: 35mm, s/w, 255 m = ca. 9° (Prädikat: Wertvoll) fsk: Prüf-Nr. 5076a, 5.11.1952, 21.10.1957; Prüf-Nr. 5076b, 6.11.1961,ab 12 Jahre Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Der Wundertisch Produktion: Herbert Seggelke, München, 1954 / Gestaltung und Filmzeichnung: Herbert Seggelke / Kamera:Andor von Barsy / Schnitt: Irmgard Henrici / Musik: Carl Michalski / Sprecher: Fritz Benscher Format: 35mm, s/w und Farbe, 266 m = ca. 10° fsk: Prüf-Nr. 8877a, 16.11.1954, 23.1.1958, freigegeben ab 6 Jahren Anmerkung: Der Film enthält den Animationsfilm Strich Punkt Ballett, der als Auskoppelung von Inter Nationes im nichtkommerziellen Auslandsverleih als Strich-Punkt-Ballett vertrie- ben wird. Diese Fassung hat folgenden Vorspann: „Strich-Purikt-Ballett““ Ein Film ohne Kame- ra. / Seggelke zeichnete mit Farbstiften direkt auf ein leeres Filmband, wie Cutter ihre Ar- beitszeichen auf dem Film markieren. / Das „Strich-Punkt-Ballett“ erscheint in der Geschich- te des Films unter dem Begriff „Absoluter Film“. - Strich Punkt Ballett wird auf 1944-46° bzw. 1952 datiert’ - immer ohne Beleg. Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Eine Melodie - vier Maler Produktion: Königfilm München GmbH, 1954 / Idee, Buch, Regie: Herbert Seggelke / Ka- mera: George Meunier, Walter Schmitt / Schnitt: Irmgard Henrici / Musik: Karl v. Feilitzsch ! Cembalo-Solo: Li Stadelmann / Die Maler: Jean Cocteau, Gino Severini, Ernst Wilhelm Nay, Hans Erni „Ich weiss, dass die po&sie durchaus notwendig ist, aber ich weıss nicht warum. Jean Coc- teau.“ — „Vier Maler aus vier Ländern liebten ein-unddieselbe Polonaise von Johann Seba- stian Bach. Eines Tages erschien die Filmkamera bei den Malern und schaute ihnen bei der sierte Jazzetiiden zeigen: Vorstellen wollen sie aber nichts. Knalleidoskop ist einer der ersten Animationsfilme der BRD, der auch im Ausland wahrgenom- men wird. Mit dem satirischen Portrat der zu Wohlstand gelangten Bundesrepublik Die Gartenzwerge (1961) beginnt im Animationsfilm der Bundesrepublik eine neue Epoche: Der Trickfilm greift ein in die gesellschaftlichen Auseinander- setzungen, bezieht Position. „Die legendär tüchtigen Heinzelmännchen schuften sich aus totalem Zusammenbruch zum Wohlleben der Gartenzwerge empor, bis sie nur noch groteske Standbilder ihrer selbst sind.”® Ein Traum in Tusche Produktion: Rolf Engler Filme, München, 1952 / Regie: Rolf Engler / Musik: Georg Engler Credits laut Vorspann: „Ein Maler versucht, den Film für sich als neues Gestaltungsmittel zu entdecken. Sein erster zaghafter Versuch ist aufregend wie eine erste Liebe — mit den- selben Fehlern. / Ein Traum in Tusche. Gemalt und gemacht: Rolf Engler. Komponiert und gespielt: Georg Engler. Ein Rolf Engler Film, Geiselgasteig‘“ Format: 35mm, s/w, 255 m = ca. 9‘ (Prädikat: Wertvoll) fsk: Prüf-Nr. 5076a, 5.11.1952, 21.10.1957; Prüf-Nr. 5076b, 6.11.1961,ab 12 Jahre Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Der Wundertisch Produktion: Herbert Seggelke, München, 1954 / Gestaltung und Filmzeichnung: Herbert Seggelke / Kamera:Andor von Barsy / Schnitt: Irmgard Henrici / Musik: Carl Michalski / Sprecher: Fritz Benscher Format: 35mm, s/w und Farbe, 266 m = ca. 10‘ fsk: Prüf-Nr. 8877a, 16.11.1954, 23.1.1958, freigegeben ab 6 Jahren Anmerkung: Der Film enthält den Animationsfilm Strich Punkt Ballett, der als Auskoppelung von Inter Nationes im nichtkommerziellen Auslandsverleih als Strich-Punkt-Ballett vertrie- ben wird. Diese Fassung hat folgenden Vorspann: „Strich-Punkt-Ballett“ Ein Film ohne Kame- ra. / Seggelke zeichnete mit Farbstiften direkt auf ein leeres Filmband, wie Cutter ihre Ar- beitszeichen auf dem Film markieren. / Das „Strich-Punkt-Ballett“ erscheint in der Geschich- te des Films unter dem Begriff „Absoluter Film“. — Strich Punkt Ballett wird auf 1944-46° bzw. 1952 datiert’ - immer ohne Beleg. Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Eine Melodie - vier Maler Produktion: Königfilm München GmbH, 1954 / Idee, Buch, Regie: Herbert Seggelke / Ka- mera: George Meunier, Walter Schmitt / Schnitt: Irmgard Henrici / Musik: Karl v. Feilitzsch ! Cembalo-Solo: Li Stadelmann / Die Maler: Jean Cocteau, Gino Severini, Ernst Wilhelm Nay, Hans Erni „Ich weiss, dass die po&sie durchaus notwendig ist, aber ich weıss nicht warum. Jean Coc- teau.“ — „Vier Maler aus vier Ländern liebten ein-unddieselbe Polonaise von Johann Seba- stian Bach. Eines Tages erschien die Filmkamera bei den Malern und schaute ihnen bei der Arbeit über die Schulter. Da kam ihnen der Gedanke, einmal selber bewegte Bilder zu ma- chen. So skizzierten sie ihre Vorstellungen zum Klang der Polonaise direkt auf ein Film- band: tausend-undein Bildchen. Ganz einfach - mit Pinsel, Farbstift und Stanze — entstan- den bei den Malern vier verschiedene Bildstreifen. Handgeschrieben ohne Filmkamera... und es bewegt sich doch!“ (Aus dem Vorspann; Originalschreibweise) Format: 35mm, Farbe, 393 m = ca. I4' (Prädikat: Besonders wertvoll) fsk: Prüf-Nr, 9:91, 17.1.1955, „jugendgeeignet zur Vorführung vor Jugendlichen von [0-16 Jahren sowie als jugendfördernd für Kinder unter 10 Jahren“; Nr. 9191a, 6.4.1962, Nr. 919 1b, 21.7.1964, freigegeben ab 6 Jahren Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Die Geburt des Lichts Produktion: Unda-Film, München, 1957 / Buch, Regie, Kamera: Franz Schömbs / Musik: Marc Roland mit seinem Electroniumorchester / Sprecher: Max Joöl Credits laut Vorspann: Die Geburt des Lichts. Ein Filmexperiment von Franz Schörnbs. Musik: Marc Roland mit seinem Electroniumorchester. Produktion: Unda-Film. Aufgenommen auf Agfacolor Format: 35mm, Farbe (Agfacolor), 297 m = ca. I I‘ (Prädikat: Besonders wertvoll) Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Traumspiel an Fäden Produktion: Teka-Film GmbH, Bremen, 1959 / Buch und Regie: H. C. Schultz / Kamera: RA. Vinnen / Musik: A. Köhler Credits laut Vorspann: Traumspiel an Fäden. Eine Theo Kubiak Teka-Film Produktion mit der Marionettenbühne „Die Klappe“. Figuren und Musik:A. Köhler. Kamera: FA.Vinnen. Idee und Regie: H. C. Schultz. Format: 35mm, s/w, 286 m = ca. 10° (Prädikat: Besonders wertvoll) fsk: Nr. 19547, 21.4./3.9.1959, freigegeben ab |2 Jahren; Nr. 19547a, 21.4.1959/3.3.1966, freigegeben ab 6 Jahren Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Die Purpurlinie Ein Flo Nordhoff-Film der K. L. Ruppel-Produktion, 1959 / Idee, Animation und Hinter- gründe: Flo Nordhoff /Tusche und Farbe: Jochen Martin, Conny Martin, Gerda Niederhaus, Inge Rothemund, Erdmann Bayer, Kajo Bierl, Freddy Müller, Heinz Peikert / Buchbearbei- tung: C. ©. Bartning / Musik: Flo Nordhoff und Barthel / Multiplane Trickaufnahmen: K.L. Ruppel-Produktion / Technische Einrichtungen: Peter Bestehorn / Farbe von Eastman-Co- lor / Musikalische Leitung: Martin Bender / Es sprach: Dietmar Schönherr (Credits laut Vorspann) Format: 35mm, Farbe (Eastman Color), 372 m = ca. 14‘ (Prädikat: Besonders wertvoll) Anmerkung: Englische Fassung mit einer anderen Einleitungssequenz unter dem Titel The Purpleline. fsk: Nr. 21502, 18.1.1960/3. 10.1967, freigegeben ab 6 Jahren Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Arbeit über die Schulter. Da kam ihnen der Gedanke, einmal selber bewegte Bilder zu ma- chen. So skizzierten sie ihre Vorstellungen zum Klang der Polonaise direkt auf ein Film- band: tausend-undein Bildchen. Ganz einfach — mit Pinsel, Farbstift und Stanze — entstan- den bei den Malern vier verschiedene Bildstreifen. Handgeschrieben ohne Filmkamera... und es bewegt sich doch!“ (Aus dem Vorspann; Originalschreibweise) Format: 35mm, Farbe, 393 m = ca. 14° (Prädikat: Besonders wertvoll) fsk: Prüf-Nr. 9191, 17.1.1955, „jugendgeeignet zur Vorführung vor Jugendlichen von 10-16 Jahren sowie als jugendfördernd für Kinder unter I0 Jahren“; Nr. 9191a, 6.4.1962, Nr. 919 1b, 21.7.1964, freigegeben ab 6 Jahren Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Die Geburt des Lichts Produktion: Unda-Film, München, 1957 / Buch, Regie, Kamera: Franz Schömbs / Musik: Marc Roland mit seinem Electroniumorchester / Sprecher: Max Joöl Credits laut Vorspann: Die Geburt des Lichts. Ein Filmexperiment von Franz Schömbs. Musik: Marc Roland mit seinem Electroniumorchester. Produktion: Unda-Film. Aufgenommen auf Agfacolor Format: 35mm, Farbe (Agfacolor), 297 m = ca. | I‘ (Prädikat: Besonders wertvoll) Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Traumspiel an Fäden Produktion: Teka-Film GmbH, Bremen, 1959 / Buch und Regie: H. C. Schultz / Kamera: FA. Vinnen / Musik:A. Kohler Credits laut Vorspann: Traumspiel an Faden. Eine Theo Kubiak Teka-Film Produktion mit der Marionettenbühne „Die Klappe“. Figuren und Musik:A. Köhler. Kamera: FA.Vinnen. Idee und Regie:H.C. Schultz. Format: 35mm, s/w, 286 m = ca. 10° (Prädikat: Besonders wertvoll) fsk: Nr. 19547,21.4./3.9.1959, freigegeben ab 12 Jahren; Nr. 19547a, 21.4.1959/3.3.1966, freigegeben ab 6 Jahren Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Die Purpurlinie Ein Flo Nordhoff-Film der K. L. Ruppel-Produktion, 1959 / Idee, Animation und Hinter- gründe: Flo Nordhoff / Tusche und Farbe: Jochen Martin, Conny Martin, Gerda Niederhaus, Inge Rothemund, Erdmann Bayer, Kajo Bierl, Freddy Müller, Heinz Peikert / Buchbearbei- tung: C. ©. Bartning / Musik: Flo Nordhoff und Barthel / Multiplane Trickaufnahmen: K.L. Ruppel-Produktion / Technische Einrichtungen: Peter Bestehorn / Farbe von Eastman-Co- lor / Musikalische Leitung: Martin Bender / Es sprach: Dietmar Schönherr (Credits laut Vorspann) Format: 35mm, Farbe (Eastman Color), 372 m = ca. 14° (Prädikat: Besonders wertvoll) Anmerkung: Englische Fassung mit einer anderen Einleitungssequenz unter dem Titel The Purpleline. fsk: Nr. 21502, 18.1.1960/3.10.1967, freigegeben ab 6 Jahren Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv Das Knalleidoskop Produktion: Priebe-Film-Produktion, Detmold, 1959 / Buch, Regie, Kamera: Herbert Hun- ger / Musik: Dieter Schönbach Format: 35mm, s/w, 252 m = ca. 9' fsk: Nr. 19742, 19.5./9.1 1.1959, Nr. 19742a, 19.5.1959/12.8.1965, freigegeben ab 6 Jahren aber nicht am Karfreitag, Buß- und Bettag sowie — je nach landesgesetzlicher Regelung — am Tag der deutschen Einheit (17. Juni), Allerheiligen oder Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag. Kopie: Deutsches Filminstitut — DIF Die Gartenzwerge Produktion: Lux-Film Boris Borresholm, München, 1961 / Drehbuch: Boris von Borres- holm und Peter Schamoni / Musik: Hans Posegga / Trickgestaltung: Wolfgang Urchs Credits laut Vorspann: Die Gartenzwerge. Ein Film von Boris Borresholm unter Mitarbeit von Peter Schamoni und Hans Posegga. Trickgestaltung: Wolfgang Urchs Format: 35mm, Farbe, 286 m = ca. 10° (Prädikat: Besonders wertvoll) fsk: Nr. 26503, 24.10.1961/3.4./18.5.1962, freigegeben ab 6 Jahren Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv ' Denys Chevalier: Eintritt frei. Zeichentrickfilm. Lausanne: Editions Rencontre 1963, S. 175. ? Filmbewertungsstelle Wiesbaden (Hg.):besonders wertvoll. Die in der Zeit vom 1.2.56 bis 31.1.59 mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichneten kurzen und abendfül- lenden Kultur-, Dokumentar-, Lehr- und Jugendfilme. Wiesbaden 1960, 5. 175. ? Filmbewertungsstelle Wiesbaden (Hg.}: besonders wertvoll. Die in der Zeit vom 1.5.59 bis 31.12.61 mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichneten kurzen und abend- füllenden Kultur-, Dokumentar-, Lehr- und Jugendfilme. Wiesbaden 1963, 5. 60. * Rheinold E. Thiel: Puppen - und Zeichenfilm oder Walt Disneys aufsässige Erben. Berlin: Rembrandt-Verlag 1960, 5. 30. "Verband Deutscher Filmproduzenten e.V. (Hg.): Deutscher Kultur- und Dokumentarfilm- Katalog 1962.Wiesbaden 1962, 5.84. ® Klaus Sigl (Hg.):Von „A“ bis „Zip/Zip“. Trickfilme aus München 1918-1987. München: Münchner Stadtbibliothek 1987, 5. 110. ’ Thiel (Wie Anm. 4), 5.32. Das Knalleidoskop Produktion: Priebe-Film-Produktion, Detmold, 1959 / Buch, Regie, Kamera: Herbert Hun- ger / Musik: Dieter Schönbach Format: 35mm, s/w, 252 m = ca. 9 fsk: Nr. 19742, 19.5./9.1 1.1959, Nr. 19742a, 19.5.1959/12.8.1965, freigegeben ab 6 Jahren aber nicht am Karfreitag, Buß- und Bettag sowie — je nach landesgesetzlicher Regelung — am Tag der deutschen Einheit (17. Juni), Allerheiligen oder Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag. Kopie: Deutsches Filminstitut — DIF Die Gartenzwerge Produktion: Lux-Film Boris Borresholm, Miinchen, 196] / Drehbuch: Boris von Borres- holm und Peter Schamoni / Musik: Hans Posegga / Trickgestaltung: Wolfgang Urchs Credits laut Vorspann: Die Gartenzwerge. Ein Film von Boris Borresholm unter Mitarbeit von Peter Schamoni und Hans Posegga. Trickgestaltung: Wolfgang Urchs Format: 35mm, Farbe, 286 m = ca. |0° (Pradikat: Besonders wertvoll) fsk: Nr. 26503, 24.10.1961/3.4./18.5.1962, freigegeben ab 6 Jahren Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv ' Denys Chevalier: Eintritt frei. Zeichentrickfilm. Lausanne: Editions Rencontre 1963, S. 175. * Filmbewertungsstelle Wiesbaden (Hg.): besonders wertvoll. Die in der Zeit vom 1.2.56 bis 31.1.59 mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichneten kurzen und abendfül- lenden Kultur-, Dokumentar-, Lehr- und Jugendfilme. Wiesbaden 1960, 5. 175. ? Filmbewertungsstelle Wiesbaden (Hg.): besonders wertvoll. Die in der Zeit vom 1.5.59 bis 31.12.61 mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichneten kurzen und abend- füllenden Kultur-, Dokumentar-, Lehr- und Jugendfilme. Wiesbaden 1963, S. 60. * Rheinold E. Thiel: Puppen - und Zeichenfilm oder Walt Disneys aufsässige Erben. Berlin: Rembrandt-Verlag 1960, S. 30. *Verband Deutscher Filmproduzenten e.V. (Hg.): Deutscher Kultur- und Dokumentarfilm- Katalog 1962.Wiesbaden 1962, 5.84. ° Klaus Sigl (Hg.):Von „A“ bis „Zip/Zip". Trickfilme aus München 1918-1987. München: Münchner Stadtbibliothek 1987, S. 110. ’ Thiel (Wie Anm. 4), 5.32.