Mika, Melanie2020-04-302020-04-302020http://www.ffk-journal.de/?journal=ffk-journal&page=article&op=view&path%5B%5D=118&path%5B%5D=107https://mediarep.org/handle/doc/14678Psychische Krankheiten in Fernsehserien der letzten 15 Jahre sind häufig hochfunktional: Sie verleihen den Figuren spezielle Begabungen, mit deren Hilfe sie Konflikte effizienter lösen als ihr Umfeld. Dieser Beitrag untersucht anhand von drei exemplarischen Serien – Dexter, Mr. Robot und Homeland –, welche gesellschaftlichen Vorstellungen sich in dieser positiven Konnotation spiegeln. Die Analyse stellt dabei den Begriff der „Produktivität“ in den Fokus. Ausgehend von Thomas Elsaessers Überlegungen zu mindgame movies und produktiven Pathologien analysiert der Aufsatz die ästhetische Produktivität der psychischen Krankheit. Darüber hinaus lassen sich die Darstellungen im Sinne einer Selbstoptimierung als symptomatisch für eine zeitgenössische Leistungsgesellschaft lesen. Psychische Krankheiten sind hier nicht nur Begabung, sondern persönliche Leistung der Figuren.deuPsychologiePathologieProduktivitätRepräsentationFigurenMindgame791Produktive Psychopathen. Inszenierungen von Selbstoptimierung in amerikanischen FernsehserienThomas Elsaesser10.25969/mediarep/13745DEXTERMR. ROBOTHOMELAND2512-8086