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Sammelbandbeitrag:
Interaktives Erzählen in offenen Spielwelten

Autor:innen:

Zusammenfassung

Der nachstehende Artikel thematisiert die erzählerischen Möglichkeiten von Videospielen und löst diese von dem klassischen Zwist zwischen Ludologie und Narratologie. Dabei wird der Ansatz verfolgt, dass Spielwelten selbst eine Bühne bieten, die eine Vielzahl von narrativen Möglichkeiten eröffnet. Dabei werden die Theorien zur ermergent narrative vorgestellt, diskutiert und auf Spielsysteme mit offenen Spielwelten angewendet. Der Artikel fokussiert sich hierbei auf das Spiel DON’T STARVE von Klei Entertainment, in dem ein Minimum an geführter Erzählung vorhanden ist, jedoch eine Spielwelt geboten wird, die voller zufälliger Erzählungen ist. Dabei wird ergründet, dass emergente Narrationserfahrungen induviduelle und somit persönliche Erlebnisse darstellen. Es wird bewiesen, dass interaktive Erzählung in offenen Spielwelten gegeben sein kann, dies jedoch nur dann möglich ist, wenn Spielende sich auf eine solche Erfahrung einlassen.

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Erschienen in:

Heuer, Thomas: Interaktives Erzählen in offenen Spielwelten. In: : . Marburg: Schüren 2016, S. 58-70.http://dx.doi.org/10.25969/mediarep/18154
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