Die Schriftenreihe Cinepoetics zielt auf eine theoretische und analytische Neufassung der Diskursivität audiovisueller Bilder. Im Fokus steht nicht die Zirkulation medialer Repräsentationen, sondern die Art und Weise dieser Zirkulation: Wie nehmen audiovisuelle Bilder als Figurationen medialer Erfahrung auf andere audiovisuelle Bilder Bezug? Was bedeutet es, verschiedene Modi audiovisueller Erfahrung und Rekursivität als Formen filmischen Denkens zu beschreiben? Aus dieser Perspektive bieten die Titel der Reihe Untersuchungen zur ästhetischen Dimension, historischen Funktion und kulturellen Bedeutung ihrer Gegenstände, an denen die poetischen Logiken audiovisueller Bilder einer fächerübergreifenden Leserschaft nahegebracht werden sollen.


Die 2020 gegründete Reihe Cinepoetics Essay erkundet poetische Logiken audiovisueller Bilder, wobei die behandelten Gegenstände thematisch eng gefasst, aus persönlicher Perspektive beleuchtet oder unter einem bestimmten ästhetischen, kulturhistorischen oder theoretischen Gesichtspunkt betrachtet werden. Die Reihe bietet einer breiten Leserschaft in kompakter Form Zugänge zu Figurationen medialer Erfahrung und führt sie auf diese Weise an ein Verständnis der Vielfalt filmischen Denkens heran.

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