Book part:
Seeing is feeling. Vorder- und Hinterbühne des Emotionalen im Casting-Show-Zeitalter

dc.contributor.editorHug, Theo
dc.contributor.editorKriwak, Andreas
dc.creatorDöveling, Katrin
dc.date.accessioned2023-08-24T13:18:31Z
dc.date.available2023-08-24T13:18:31Z
dc.date.issued2011
dc.description.abstractVor dem Hintergrund der seit Jahren zunehmenden Popularität und Verbreitung von Casting Shows wie „Deutschland sucht den Superstar“, „Star Search“ und „Starmania“, bei denen die Grenze zwischen Fiktion und Realität, Unterhaltung und Information mehr und mehr verschwimmt, werden in diesem Beitrag die auf Produktionsseite eingesetzten Inszenierungsstrategien von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) ergründet und deren Auswirkungen mittels einer teilstandardisierten Rezipientenbefragung analysiert (vgl. Döveling 2007; dies. 2008; 2010). Hierzu werden zudem Erkenntnisse einer ethnographischen Studie zu „Starmania“ herangezogen (Schwarz 2007), um die inhärenten Identitäts- und Geschlechtskonstruktionen in der Aneignung der österreichischen Casting-Show zu beleuchten. Besonderes Augenmerk gilt den Mitteln der Fiktionalisierung und Inszenierung, die die Suche nach dem Star zu einem Mega-Fernsehevent transformiert (vgl. Kurotschka 2007). Denn: Die Anteilnahme am ‚Schicksal’ der in der Casting- Shows um den Titel „Superstar“ und um die Gunst der Jury und des Medienpublikums wetteifernden Kandidaten ist beachtlich. Wie lässt sich diese Anteilnahme erklären? Welche Form „visueller Kompetenz“ ist nötig, um „hinter die Bühne“ zu schauen und die Grenzüberschreitungen/ Hybridisierung (Inhalt & Form) zu erkennen? Welche Bedeutung haben Casting Shows wie DSDS und Starmania für Kinder und Jugendliche und deren visuelle Kompetenz? Wie kann diese gelernt werden? Welche psychologischen und vor allem emotionalen Hintergründe sind in der Rezeption und Aneignung wichtig? In diesem Kontext gilt es, die damit verbundene Performativität der medialen Inszenierungen in der Vorder- und Hinterbühne des Emotionalen zu ergründen, um zu verstehen, inwieweit gilt: „Not only Singing, but Seeing is feeling“.de
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.25969/mediarep/19838
dc.identifier.urihttps://mediarep.org/handle/doc/21050
dc.languagedeu
dc.publisherInnsbruck University Press
dc.publisher.placeInnsbruck
dc.relation.isPartOfisbn:978-3-902719-85-0
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectcasting showsde
dc.subjectmediale Inszenierungde
dc.subjectFiktionde
dc.subjectIdentitätde
dc.subjectGeschlechtde
dc.subject.ddcddc:300
dc.titleSeeing is feeling. Vorder- und Hinterbühne des Emotionalen im Casting-Show-Zeitalterde
dc.typebookPart
dc.type.statuspublishedVersion
dspace.entity.typeBookParten
local.coverpage2023-08-24T15:41:33
local.source.booktitleVisuelle Kompetenz Beiträge des interfakultären Forums Innsbruck Media Studies
local.source.epage190
local.source.spage170

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